Termine
Fotos

PostHeaderIcon Internationales Turnier in Hildesheim

Hildesheim Das traditionelle Huckup-Turnier in der Stadthalle am Pfaffenstieg erfährt eine weitere Aufwertung. Mit über 130 Fechtern aus 26 Vereinen aus dem In- und Ausland war die Halle an beiden Tagen prall gefüllt. Diesmal reisten mit Champions aus den Niederlanden, Hamburg, Bremen und Bayern hochrangige Nachwuchsfechter an die Innerste um sich mit den Niedersächsischen Florettfechtern zu messen http://freudeamfechten.blogspot.com/. Für Eintracht Hildesheim startete diesmal mit 21 jungen Fechtern und stellten mit drei Goldmedaillen, zwei Silber- und sechs Bronzemedaillen die beste Vereinsmannschaft des Turniers. SAM_0158

Der Samstag gehörte erstmal den Damen  von Eintracht Hildesheim. So konnte Aylin Reetz (B-Jugend, 97er Jahrgang) bisher in keinem Turnier gegen die Landesmeisterin Victoria Kramer (FK Hannover) gewinnen. Diesmal sollte es anders kommen. In einem packenden Finalgefecht blieb sie diesmal unglaublich cool und siegte nach ständig wechselnden Punkteständen denkbar knapp mit 10:9. „Es geht doch“: rief ihr mitfiebernder Trainer Piotr Jablkowski von der Plansche erleichtert. Auch die zweite Hildesheimerin Ellen Guretzki (ebenfalls 97er Jahrgang) startete mit ihrer Bronze-medaillie in ihrem ersten bedeutendenTurnier super durch.

                                                  Bild: auch für die David und Simon gab es eine Menge zu sehen

                      SAM_0159

Die 15-jährige A-Jungendliche Jana Wicke konnte in der nächst höheren Altersklasse der   Juniorinnen am selben Tag endlich mal zeigen was in ihr steckt und ließ sich  die Bronzemedaille nicht mehr nehmen. Turniersiegerin wurde das Ausnahmetalent Melissa Liebig von ASC Göttingen.

Im jüngeren Jahrgang 98 waren es dann  die Eintrachtlerinnen Lara Barthold und   Lea Thiemt die für Furore sorgten. So gelang beiden  wider erwarten der Sprung bis in das Halbfinale. Lea Thiemt musste sich erst dort der Niederländischen Rangistenersten und späteren Turniersiegerin Marcella Split (Maestro’s Klup Team)http://fencing-team-bocholt.de/maestros_klup/index.php/de/videos mit 3:10 geschlagen geben. Lara Barthold scheiterte etwas knapper im zweiten Halbfinale mit 5:10 gegen Lisa Holste (TC Hameln). Mit diesem tollen Erfolg kletterte die beiden Damenflorettfechterin zwei Plätze in der Niedersächsischen Rangliste nach oben.

Am Sonntag war dann endlich  in der Alterklasse des Jahrgangs 2000 im  Damenflorett der totale Erfolg der Hildesheimer Fechterinnen perfekt. Louisa Sölter und Yara Pinto Dominguez konnte in zwei Runden von keiner anderen Fechterinnen besiegt werden. Die erst 11-jährige Sölter zeigte diesmal ihre absolute Dominanz und gewann alle Gefechte und damit natürlich auch den Turniersieg. Lediglich die zweite Hildesheimerin Pinto Dominguez konnte ihr in einem Gefecht mit 3:5 kurz gefährlich werden. Deshalb musste die Vereinskollegin diesmal neidlos anerkennen, dass sie diesmal die bessere ist. Gold- und Silbermedaille gingen an Eintracht Hildesheim. 

Parallel dazu fanden auch die Herrenwettkämpfe statt. In der Königsklasse der A-Jugendlichen startete der Hildesheimer Miles Pieles seine furiose Start-Ziel-Sieg Etappe. Von der Vorrunde bis zum Finale gewann der 14-Jährige Ausnahmefechter alle Gefechte. Im Finale gegen Florian Hinsch (MTV Lüneburg)  zeigte ein deutlicher 15:6 Ausgang seinen Abstand zu allen anderen Fechtern. Lediglich im „vorgezogenen Finale“ , dem Halbfinale gegen seinen Vereinskollegen Enrique Pinto Dominguez war das Gefecht lange offen, führte doch der ein Jahr jüngere zeitweise und musste sich dann am Ende knapp mit 12:15 gegen Pieles geschlagen geben. ’’Ich hätte ihn beinahe unterschätzt“: war dann auch das anerkenne Stoßgebet von Pieles nach seinem Sieg. Enrique Pinto Dominguez war dann auch nicht traurig um seine tapfer erfochtene Bronzemedaille. Am Vortag hatte der Eintrachtler ebenfalls die Bronzemedaille in seiner Altersklasse der 97er B-Jugendlichen errungen und musste sich lediglich dem späteren Goldmedaillengewinner Ole Schmidt (FC Bremen-Nord) in einem spannenden Gefecht mit 8:9 geschlagen geben.

Last but not least sind da noch die jüngeren Herrenflorettfechter des Jahrgangs 1998 zu erwähnen. Die Hildesheimer Frederik Nöhre und Jan-Filip Hübner hatten ein Wochenende vorher mit ihrer ersten Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft (in Potsdam) ihre Feuertaufe bestanden und führten jetzt eindrucksvoll ihr Können vor. Unglücklicherweise trafen auch hier im Halbfinale die beiden Eintrachtfechter aufeinander. 9:8 ging das Gefecht für Frederik Nöhre gewonnen. Im Finale fehlte dann die Kraft um gegen Sebastian Scholz (TSV Hitzacker) bestehen zu können.

 
werbungwerbungartwork